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Die Douglas A-4 Skyhawk wurde 1952 als leichtes trägergestütztes Kampfflugzeug entwickelt. Es wurde ab 1954 25 Jahre lang gebaut. In der Zeit entstanden ca. 2960 Flugzeuge dieses Typs, die bei der US Navy, beim US Marine Corps und in den Luftstreitkräften Australiens, Neuseelands, Israels, Malaysias, Argentiniens, Singapurs, Brasiliens, Indonesiens und Kuwaits in Dienst standen. Der verantwortliche Entwickler der A4D (so die offizielle Bezeichnung der US Navy) war Ed Heinemann. Er beschloss, dem Trend zu immer größeren, komplexeren, schwereren und teureren Trägerflugzeugen entgegenzutreten und stellte mit dem leichtesten, einfachsten und billigsten Design ein Flugzeug vor, das das genaue Gegenteil anderer Entwicklungen dieser Ära darstellte. Er wählte einen strukturell sehr kompakten Deltaflügel, jedoch mit naturgemäß großem Innenvolumen, der bei der nötigen Flügelfläche mit wenig Spannweite auskam und daher einen schweren Klappmechanismus überflüssig machte. Die Hauptfahrwerksbeine verbargen sich in Kanu-förmigen Verkleidungen unter dem Flügel. So mussten die Holme nicht geschwächt werden und wurden dadurch sehr leicht bei nur geringen Abstrichen hinsichtlich des Luftwiderstandes. Alle Fahrwerksbeine fuhren vorwärts ein, das Notausfahren wurde dadurch durch die Strömung unterstützt, so konnte das Gewicht und die Komplexität einer Notausfahrvorrichtung eingespart werden. Bei Stromausfall fuhr ein durch die Strömung propellergetriebener Generator aus dem Rumpf, so wurde schon im 1. Weltkrieg Strom für die Bordnetze der Flugzeuge erzeugt. Ed Heinemann war in seinen Bestrebungen, Gewicht zu sparen, sehr gründlich, was sich ebenfalls auf seine Mitarbeiter übertrug. Unter anderem speckten sie die Klimaanlage um ein Drittel ab, der Schleudersitz, normalerweise 45 kg schwer, war nach der Überarbeitung 18 kg leichter, und das Gewicht der Avionik sank um 22 kg. Es gab dabei keine Einbußen in Leistung oder Zuverlässigkeit und auch die Produktionskosten konnten erheblich gesenkt werden. All diese Gewichtseinsparungen waren der Grund für den Anstieg der Nutzlast und des Potenzials, das in diesem Flugzeug steckte. Es wurden insgesamt 17 Versionen der Skyhawk gebaut. Das Leichtgewicht war auch bekannt als Heinemanns “Hot Rod”, „Scooter“, „Ford“, oder „Bantam Bomber“. Die Skyhawk spielte eine Rolle in mehreren Konflikten, beginnend mit dem Vietnamkrieg, bis hin zum Golfkrieg 1991. Die beiliegenden Wasserschiebebilder ermöglichen den Bau einer von drei A-4E/F Skyhawks Das Modell ist nicht für blutige Anfänger geeignet. Aufgrund der niedrigen Flächenbelastung und des hohen Schubes ist ein Startkatapult überflüssig, das Model kann einfach aus der Hand gestartet werden. Mit Fahrwerk ausgestattet kann das Modell von Hartpisten Bodenstarts durchführen. Vorausgesetzt, das Modell ist mit ausreichend Antriebsleistung (und dem Impeller EDF 60/25) ausgestattet, kann das Modell auch von gemähtem Rasen aus starten. Der vorliegende A-4 Skyhawk Bausatz bietet einige Besonderheiten:
Zusammenbau des Modells Die Montage ist sehr einfach und kann von jedem durchschnittlichen Modellbauer ausgeführt werden. Trotzdem sollten Sie den folgenden Text gründlich lesen. Bedenken Sie, dass selbst geringes Mehrgewicht der Flugleistung dieses Impeller-Modells abträglich ist, in weit größerem Maß, als dieses bei Propellerflugzeugen der Fall wäre. Darum – Geizen Sie mit jedem Gramm!!! Klebedekor (Wasserschiebebilder) Das Modell ist bereits in einer für die Mehrzahl der gebauten A-4´s typischen Farbzusammenstellung lackiert. Die taktischen und nationalen Kennzeichen und Markierungen werden als Wasserschiebebilder aufgebracht. Ihr größter Vorteil ist das vernachlässigbare Gewicht und ein minimales Risiko, das Modell beim Aufbringen der Schiebebilder zu beschädigen. Jedoch benötigt ihre Anbringung Vorsicht und Sorgfalt. Daher empfehlen wir, die folgende Anweisung zu befolgen:
A) Montage der Antriebseinheit Das Modell wird vom Alfa Model EDF 60/15 Mk2 Elektroimpeller angetrieben. Dieser Impeller ist für den Betrieb mit dem Speed 300/6V, oder Brushless-Motoren dieser Größenordnung (z.B. AC MPJ 25-25/26 Mk.2/Mk.3, MM1215/12, Mega 16/7/4(3) oder Hacker B20 22S) ausgelegt. Passende Akkus und Regler und Regler sind in der Liste der empfohlenen Antriebe aufgeführt. Das Modell fliegt schon mit dem Standardmotor Speed 300/6 V sehr gut, Sie müssen jedoch eine begrenzte Lebensdauer des Motors in Kauf nehmen, da dieser mit Strömen um 9A betrieben wird. Die genannten Brushless-Motoren sind besser geeignet – ihre Welle ist besser gelagert, manche von Ihnen sind sogar dynamisch gewuchtet. Beide Faktoren beeinflussen die Leistung des Impellers, zudem ist die Lebensdauer dieser Motore deutlich höher, als die der Bürsten-„Speed“-Motoren. Die Leistung des Modells kann nennenswert verbessert werden durch den Einsatz des Impeller EDF 60/25, der sich vom EDF 60/15 Mk.2 nur durch einen anderen Rotor unterscheidet. Für den Antrieb des EDF 60/25 ist der Einsatz eines Brushless-Motors mit mindestens 200 W Ausgangsleistung (z.B. Mega 16/7/4 oder 16/7/5, sowie eines entsprechend belastbaren Akkus und Reglers notwendig. In jedem Fall muss jedoch das maximal zulässige Gewicht beachtet und eingehalten werden. Auch ist eine gute Kühlung des Reglers nötig, dazu kann z.B. in der Nähe des Reglers ein kleiner Lufteinlaufschlitz (etwa 2x20 mm) in den Luftkanal eingebracht werden. Durch diesen Schlitz wird dann die warme Luft des Reglers abgesaugt. Eine andere Alternative ist der Einsatz eines größer dimensionierten Reglers (ca. 35 A) der den Betriebstemperaturen standhalten kann. Der Motor zentriert im Impeller mit seinem (Motor-)Gehäuse. Im Impeller befinden sich breite und schmale Rippen. Die schmalen Rippen nehmen den Speed 300 auf, die breiteren sind für den MPJet 25-25/26 Motor. Um den MPJet 25-25/26 einbauen zu können, ist es nötig, die schmalen Rippen mit einem Messer, Meißel, oder Schleifwerkzeug zu kürzen, ohne die breiten Rippen zu beschädigen. Für den Einsatz dünnerer Motore (z.B. MM1215/12 oder Hacker B20 22S) müssen größere Rippen in die Motoraufnahme des Impellers eingeklebt werden. Der Durchmesser der Mega-Motoren 16/17… erfordert eine Vergrößerung der Motoraufnahme gemäß Markierung, bei Bedarf sollte die Motoraufnahme, die zu diesem Zweck passend aufgebohrt geliefert wird, verwendet werden. Da der Außendurchmesser der Motoren aufgrund von Fertigungstoleranzen etwas variiert, kann es erforderlich werden, das Innere der Motoraufnahme vorsichtig aufzuschleifen, bis der Motor richtig passt. Der Duraluminium-Einsatz des Impellers wird entweder nur auf die Motorwelle aufgepresst (Speed 300 mit gekerbter Welle) oder auf die Motorwelle aufgeklebt. Die präzise Positionierung des Dural-Einsatzes auf der Motorwelle ist ein entscheidender Faktor für die einwandfreie Funktion des Impellers. Läuft der Impeller nicht rund, gerät er in Vibration, was sich wiederum in Drehzahleinbußen und erheblichem Schubverlust niederschlägt. Auch die Lagerung der Motorwelle wird früher oder später Schaden nehmen. Stellen Sie daher sicher, dass der Einsatz genau koaxial auf die Motorwelle gepresst/geklebt wird. Beim Aufpressen leiten Sie die Kräfte über das rückwärtige Motorwellenende ab, nicht über das Motorgehäuse. Es ist durchaus sinnvoll, die gekerbte Motorwelle (Speed 300) vor dem Aufpressen des Fans leicht zu ölen, umgekehrt muss das Wellenende sorgfältig entfettet u. evtl. mit sehr feinkörnigem Schleifpapier leicht angeraut werden, wenn der Fan-Einsatz aufgeklebt wird. Wenn die Welle des Motors im Durchmesser größer als die Bohrung im Alueinsatz des Impellers ist, müssen Sie die Bohrung des Einsatzes aufbohren. Benutzen Sie dazu Bohrer in 0,1 mm-Schritten größer werdend. Sie benötigen dazu Geduld und Sorgfalt, dann jedoch können Sie diese Arbeit von Hand ohne eine Drehmaschine durchführen. Einmal aufgebohrt kann der Einsatz auch auf die gekerbte Welle des Speed 300/6 V aufgeklebt werden. Das hat Vorteile, wenn der Fan später wieder demontiert werden soll, da die Pressverbindung kaum wieder zu lösen ist. Der axiale Abstand zwischen Impeller und Motoraufnahmegehäuse soll zwischen 0,5 und 1 mm betragen. Wird der Motor mit Schrauben in der Motoraufnahme des Impellers befestigt, ist jedoch sicherzustellen, dass der Impeller nicht an den Schraubenköpfen anstreift. Selbst wenn zur Motorbefestigung Senkschrauben verwendet werden, darf der Abstand zwischen Impeller-Alueinsatz und Motorstirnseite nicht kleiner als 3,5 mm sein. Um den korrekten Abstand einzustellen, ist es empfehlenswert, ein Stück Balsa oder Polystyrolkunststoff geeigneter Dicke (ca. 1,8 mm, abhängig von der Dicke der Frontplatte der Impeller-Motoraufnahme, muss ausgemessen werden) über die Welle zu schieben, nachdem Sie ein Loch vom Durchmesser der Welle in das Stück gebohrt haben. Diese simple „Spalt-Lehre“ gewährleistet die korrekte Position des Impeller-Alueinsatzes auf der Motorwelle während der Aushärtezeit, zudem verhindert Sie das Herunterlaufen von Kleber in das vordere Motorlager. Benetzen Sie Motorwelle und Bohrung im Alueinsatz mit dem beiliegenden Spezialkleber. Stecken Sie die Welle in den Alu-Einsatz und verteilen Sie den Kleber durch Drehen des Einsatzes auf der Welle. Lassen Sie diesen Zusammenbau aufrecht stehend für mindestens 30 min aushärten. Danach können Sie die „Spalt-Lehre“ entfernen. Lassen Sie den Motor bei geringer Drehzahl laufen und prüfen Sie optisch und mechanisch, ob der Alueinsatz sauber rund läuft. Beim optischen Check kontrollieren Sie, ob die Lichtreflexionen auf dem Alueinsatz hin- und herwandern. Beim mechanischen Check kontrollieren Sie durch ganz leichtes Berühren (nicht drücken) des rotierenden Alueinsatzes mit einem Fingernagel, ob der Einsatz rund läuft, eine Unrundheit im Lauf würden Sie fühlen. Sind nennenswerte Vibrationen sicht- oder fühlbar, ist es angeraten, den Einsatz nach Erwärmen mit einem Lötkolben von der Welle zu ziehen und den Vorgang nach gründlicher Reinigung von Welle und Einsatzbohrung zu wiederholen. Sehr leichte Vibrationen können ignoriert, oder durch extrem vorsichtiges Rund-/Zentrierschleifen des Alueinsatzes mit einem Schleifklotz oder feinen Feile beseitigt werden. Bei diesem Schleifvorgang muss der Motor gut fixiert sein und das Schleifwerkzeug den Einsatz immer nur an der exponierten Position berühren. Führen Sie diese Arbeit nur aus, wenn Sie sich dies handwerklich mit der nötigen Präzision (im hundertstel Millimeterbereich) absolut zutrauen, machen Sie hierbei etwas falsch, kann im ungünstigsten Fall die Situation noch deutlich verschlechtert werden. Vor dem Einsetzen des Motors in die Motoraufnahme des Impeller entfernen Sie alle Aufkleber vom Motor und reinigen Sie die Oberfläche ggf. z.B. mit Verdünnung. Ziehen Sie die Motorbefestigungsschrauben gefühlvoll an, sie sollen nur ein Verdrehen oder Verschieben des Motors nach hinten verhindern. Sichern Sie die Schrauben durch Beigabe eines winzigen Leim- oder 5min-Epoxy-Tropfens gegen Lösen. Motore, die nicht mit Schrauben befestigt werden können, müssen mit Klebepunkten an den Rippen in der Motoraufnahme gesichert werden. Bei Verwendung eines Mega-Motors ist es notwendig, z.B. mit einer Schlüsselfeile vorsichtig axiale Furchen genau unter den Statorblättern einzufeilen. Die Furchen nicht neben den Statorblättern einfeilen, da dies das dünne Gehäuse zu sehr schwächen würde. Sobald der Motor im Gehäuse sitzt, lassen Sie kleine Tropfen dünnflüssigen Sekundenklebers in die Furchen laufen, so wird der Motor mit dem Gehäuse verklebt. Löten Sie die Kabel und die Entstörkondensatoren so an, dass Sie beim Einschieben des Motors in die Motorhalterung des Impellers nicht hinderlich sind. <{r> Der Spalt zwischen Rotor und Impellermantel muss minimal sein – ist der Spalt zu groß, bringen Sie im Mantel einen dünnen Streifen Tesafilm an. Ist der Spalt zu groß, schleifen Sie vorsichtig den Fandurchmesser etwas kleiner. Der Impellerrotor ist mit einem minimalen Spalt zwischen Rotorblättern und Impellermantel gefertigt. Nach Montage des Rotors auf dem Alueinsatz und dem Anziehen der Sicherungsschraube (Gewinde in Alueinsatz muss frei von Kleber sein) prüfen Sie, ob der Rotor, ohne am Impellermantel anzustreifen, läuft. Streift der Impeller an (z.B. aufgrund außermittiger Motormontage, oder Toleranzen beim herstellerseitigen Impellerzusammenbau), schauen Sie in den Impellermantel und markieren Sie die Stelle, an der der Fan angelaufen ist. Demontieren Sie den Impeller wieder und schleifen Sie gegenüber der zuvor markierten Stelle die Rippen in der Motorhalterung vorsichtig etwas ab. Eine andere Möglichkeit, das Anstreifen des Fans zu beseitigen, besteht im Einführen eines Stückchens Schleifpapier (200er Körnung) zwischen Impellermantel und Rotorblätter, um die Rotorblätter durch langsames Drehen im mit Schleifpapier ausgekleideten Mantel minimal zu kürzen. Dies geht zwar schneller als die zuvor beschriebene Methode, vergrößert aber den Spalt zwischen Rotorblättern und Impellermantel, was auf Kosten des Antriebswirkungsgrades geht. Manchmal hilft es sogar, einfach den Rotor zu demontieren und etwas verdreht wieder zu montieren. Der Spinner wird auf den Impeller aufgedrückt. Insbesondere bei der Verwendung starker Motoren ist es sinnvoll, den Spinner mit punktweiser Verklebung mit Sekundenkleber oder Leim (bessere Demontierbarkeit) zu sichern. Tun sie das jedoch erst nach dem Wuchten des Rotors. Wir empfehlen, auch den rückwärtigen Abströmkonus mit Leim- oder 5min-Epoxy-Klebepunkten an der Motorhalterung zu sichern. Bei Verwendung eines Mega-Motors muss der Absatz am Abströmkonus weg geschliffen und der Konus direkt auf die Motorrückseite geklebt werden. Die stromlinienförmige Verkleidung der Motorkabel wird hinter den Statorschaufeln mittig zwischen zwei Bohrungen des äußeren Montageringes angebracht. Um die Funktion des Impellers zu überprüfen, halten Sie ihn am Gehäuse fest, ohne es zu verformen – eine Verformung kann zu einem zerstörenden Schaden durch Anlaufen der drehenden Rotorblätter im Impellermantel führen. Verdrehen Sie den Impellerrotor in Schritten (zwischendurch immer wieder befestigen und Laufversuch durchführen) solange auf dem Alueinsatz, bis der Fan mit minimalen Vibrationen läuft. Markieren Sie sich die Ausgangsposition von Fan, Alueinsatz und Spinner zu einander, damit Sie mit System schrittweise Änderungen vornehmen und die Auswirkungen zuordnen können. Dies erfordert eine gehörige Portion Geduld, wird aber mit ruhigem Lauf, maximalem Schub und langer Lebensdauer der Impellereinheit belohnt. Jedes rotierende System hat seine kritische Drehzahl, die sich durch Ansteigen des Vibrationsniveaus bemerkbar macht. Durchfahren Sie sowohl beim Hoch-, als auch beim Heruntertouren diesen Bereich zügig. Der Motor ist im Gehäuse fast ohne Kühlung, was bei Flügen bis 10 min Dauer normalerweise kein Problem darstellt. Es ist jedoch nötig, den Motor zwischen den Flügen abkühlen zu lassen, dies gilt insbesondere für den Speed 300/6 V. Wenn der Motor ein offenes Gehäuse hat, oder durch kleinen Durchmesser das Vorbeiströmen von Luft zulässt, sollten die Luftöffnungen am vorderen Teil des Gehäuses vergrößert werden. Luft kann durch Öffnungen im Abströmkonus eintreten und durch den Schlitz zwischen Motorgehäuse und Fan wieder austreten. B) RC Ausstattung Die grundlegende Verbindung der RC-Komponenten geht aus der Abb. B hervor. Wir empfehlen, die RC-Ausrüstung außerhalb des Modells zu verbinden und auf Funktion zu prüfen. Wenn Sie den Regler an den Motor löten, achten Sie auf richtige Drehrichtung und isolieren Sie die Lötstellen mit Schrumpfschlauch. Die Kabel zwischen Akku und Regler müssen evtl. durch Längere ersetzt werden. Für Motoren mit etwa 100 W Eingangsleistung reichen Kabel mit 0,5-1 mm2 Querschnitt aus, bei stärkeren Motoren sollten es etwa 1-1,5 mm2 sein. Beachten Sie die Empfehlungen des Herstellers zu den einzelnen RC-Komponenten. Achten Sie auf Kompatibilität von Empfänger und Quarz. Ein Reichweitentest bei laufendem Antrieb, mag er Ihnen auch überflüssig scheinen, kann Ihnen viel Geld und Ärger ersparen. C) Querruderanlenkung, Verklebung von Flügel und Rumpf Die Querruder werden von einem mittig im Flügel 1 eingebauten Servo angesteuert. Vorausgesetzt, der Einbau wird sorgfältig durchgeführt, ist diese Ansteuerung der Querruder völlig ausreichend. Das Querruderservo sollte stark genug sein, um die Reibung in den Bowdenzügen zu überwinden. Wir empfehlen ein Servo mit mindestens 15 Ncm Drehmoment. Die Reibung im Bowdenzug kann reduziert werden, indem die Seelen herausgezogen und mit dünnem Öl wie z.B. WD 40 geölt werden. Zusätzlich können die Züge leicht harmonisch entsprechend der Form der Außenhüllen vorgebogen werden.
D) Rumpf Um die Kabinenhaube 8 zu öffnen, gehen Sie wie folgt vor (Abb. D1). Haube hinten anheben und nach hinten schieben, um die vordere Verriegelung zu lösen. Haube wird in umgekehrter Reihenfolge wieder aufgesetzt. Die Rumpfzugangsöffnung ist schon vom Hersteller mit doppelseitigem Klebeband am Rumpf befestigt. Schneiden Sie auf der linken Seite durch das Klebeband – nun kann der Deckel aufgeklappt werden. Zum Wiederverschließen kann die offene Seite mit PU-Kleber angepunktet werden, falls nötig kann diese Verbindung später mit scharfer Klinge wieder getrennt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, nach dem Aufbringen der Wasserschiebebilder transparenten Klebefilm aufzubringen und jeweils um die Kante von Rumpfausschnitt und Deckel herum zu kleben. Der Deckel kann nun mit zusätzlich aufgebrachtem Klebefilm verschlossen und auch wieder geöffnet werden, ohne die lackierte Schaumoberfläche zu zerstören. Die Luftführung für den Impeller besteht aus drei Teilen (Abb. D2). Der vordere Teil wird fest mit den seitlichen Einläufen verbunden. Die mittlere Sektion 9 besteht aus zwei Teilen und muss für Montagearbeiten, bis auf den Zugang zum Höhenruder-Servo, jedes Mal entfernt werden. Das Schubrohr wird am Impellergehäuse 10 befestigt.
E) Einbau des Höhenleitwerks, Höhenruderanlenkung
Für die Höhenruderansteuerung benötigen Sie ein Servo mit mindestens 7 Ncm Drehmoment.
F) Fertigstellung des Modells Motorregler und Empfänger werden so positioniert, dass der vorgegebene Schwerpunkt erreicht wird. Die empfohlene Empfängerposition ist links vor dem Impellerspant, die Antenne wird dabei nach außen gezogen und auf der Rumpfunterseite verlegt. Eine geeignete Position für den Motorregler ist auf der rechten Rumpfseite. Die Kabel zum Akku werden durch eine Öffnung über dem Lufteinlauf in den Raum unter das Cockpit geführt. In jedem Fall sollten die Antriebskabel möglichst weit entfernt vom Empfänger verlegt werden. Muss der Antriebsakku nah am Lufteinlauf positioniert werden, empfiehlt es sich, um Beschädigungen am Lufteinlauf vorzubeugen, den Bewegungsfreiraum des Akkus mit Balsastückchen zu begrenzen. Motorregler, Empfänger und Akku werden mit selbstklebendem Klettband befestigt. Kleben Sie den zusammengebauten und angemalten Piloten ins Cockpit und verstärken Sie den Cockpitboden mit kreuzweise aufgebrachten Streifen. Der richtige Schwerpunkt ist durch eingeprägte Linien auf der Flügelunterseite markiert (Abb. F). Dort mit den Fingerkuppen unterstützt, sollte das Modell in Waage balancieren, oder mit der Nase leicht abwärts zeigen. G) Einfliegen des Modells Wiegen Sie das komplett montierte Modell durch Verschieben des Akkus sorgfältig aus. Für die ersten Flüge können Sie den Schwerpunkt noch etwa 5mm vorverlegen, keinesfalls aber hinter die Markierung legen. Markieren Sie die richtige Position des Akkus auf der Grundplatte am besten in Ruhe zuhause. Gleiches gilt für die Kontrolle der Ruderausschläge von Höhen- und Querruder in Größe und Richtung und des Reglers. Wenn Ihr Sender die Möglichkeit bietet, mischen Sie 60% Exponential auf Höhen- und Querruderausschläge. Für den Start halten Sie das Modell am Rumpf direkt hinter dem Flügel. Es ist wichtig, dass das Modell gerade ohne jeden Schiebe- oder Anstellwinkel freigegeben wird. Wenn möglich, scheuen Sie sich nicht, hierfür die Hilfe eines erfahrenen Werfers zumindest für die ersten Starts in Anspruch zu nehmen. Aufgrund der relativ hohen Flächenbelastung macht ein motorloser Gleitflug keinen Sinn. Geben Sie Vollgas und starten Sie das Modell in einem Winkel von etwa 10° nach oben in einen moderaten Gleitflug. Mit einem schwächeren Antrieb wird das Modell leicht durchsacken, aber auf Höhen- und Querruder voll steuerbar bleiben. Mit stärkeren Antrieben wird das Modell ohne nennenswertes Durchsacken zügig in Wurfrichtung beschleunigen. Das Modell der A-4 reagiert sehr neutral auf Schubänderungen und fliegt sich sehr einfach, vorausgesetzt die Angaben zu Maximalgewicht, Schwerpunkt und Ruderausschlägen wurden beachtet. Beachten Sie beim Fliegen jedoch ein paar Eigenarten von Deltaflügeln. Eine davon ist die große Zunahme des Widerstandes bei Erhöhung des Anstellwinkels. Augenfällig wird dies insbesondere in eng geflogenen Kurven. Aber selbst da bleibt das Modell gutmütig und beherrschbar. Der Deltaflügel zeigt weiterhin aerodynamisch, aber auch durch die Anordnung der Massen bedingt, geringe Dämpfung um die Längsachse. Das zeigt sich insbesondere bei böigem Wetter oder Crosswind durch nervöses Rollen um die Längsachse. Die A-4 meistert alle Kunstflugfiguren, für die kein Seitenrudereinsatz benötigt wird. Auch Rückenflug, Stall und Trudeln sind völlig unkritisch, da Sie nur Tiefenruder zum Ausleiten geben müssen. Die mögliche Geschwindigkeitsspanne ist erstaunlich groß und Sie können das Modell bei Windstärken bis zu 5m/s fliegen. Für die Landung berücksichtigen Sie, dass die Landegeschwindigkeit deutlich niedriger als die normale Fluggeschwindigkeit sein sollte. Verdeutlichen Sie sich, dass die Schubeigenschaften eines Impellermodells sich grundlegend von denen eines Propellerflugzeuges unterscheiden. Speziell bei niedrigen Geschwindigkeiten beschleunigt das Propellermodell wesentlich schneller als das Impellermodell. Impellermodellen fehlt insbesondere auch der Propellerstrahl aufs Leitwerk, der in kritischen Situationen sehr hilfreich sein kann. Betreiben Sie die A-4 mit einem starken Impeller, gibt es eine weitere Gefahr, die Sie stets beachten sollten. Das Modell ist sehr klein und in weiter Entfernung schlecht zu erkennen. Bei Maximalgeschwindigkeit verschwindet das Modell sehr schnell aus dem Sichtfeld. In so einem Fall drosseln Sie sofort die Leistung, beginnen Sie zu steigen und versuchen Sie die Lage des Modells wieder zu erfassen. Aufgrund der Auslegung als Tiefdecker sollten Sie auf gepflegten Plätzen fliegen. Der tief angeordnete Flügel kann bei Landungen im rauen Gelände schnell beschädigt werden. Die Ausrüstung des Modells mit einem nahezu unsichtbaren Fahrwerk gibt Ihnen die Möglichkeit auf ebenen Flächen zu starten und zu landen. Der einbau eines Fahrwerkes ist einfach, alle Komponenten sind in der Anweisung beschrieben, die Einbauorte an der Flugzeugzelle markiert. Setzen Sie das Modell und seine Antriebskomponenten nicht ungeschützt der Sonne aus, insbesondere nicht hinter einer Autoscheibe. Wir wünschen Ihnen viele glückliche Landungen. ALFA MODEL s.r.o. Zubehör u. Werkzeuge zum Fertigstellen des Modells, die nicht im Baukasten enthalten sind:
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